Schloss Broock – Umnutzung zum Kultur- & Tagungszentrum
Lageplan Schloss
& Gut Broock
Auf dieser interaktiven Karte finden Sie alle Informationen sowohl zur ursprünglichen Nutzung der Gebäude und Freiflächen, als auch zur geplanten Nutzung.
Klicken Sie einfach auf die Zahlen oder den Bereich über den Sie mehr erfahren wollen.
1 | Schloss
ursprünglische Nutzung: Herrenhaus, Wohnhaus
geplante Nutzung: Veranstaltungsräume, Gastronomie, Beherbergung, Büro, Technik, Nebenräume
Veranstaltungs-Komplex
Der zukünftige Veranstalungskomplex besteht aus Marstall (2), Sattelkammer (3), Reithalle (4), Stallmeisterhaus (5), Stutenstall (6) und dem Rademacherschauer (6a). Nach Fertigstellung wird der Veranstaltungskomplex Kultur- und Tagungsveranstaltungen mit bis zu 2.000 Besuchern beherbergen können.
2 | Marstall
ursprüngliche Nutzung: Pferdestall
geplante Nutzung: Gastronomie, Versorgung von Stutenstall und Reithalle, Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen
3 | Sattelkammer
ursprüngliche Nutzung: Sattelkammer, Nebenräume
geplante Nutzung: Nebenräume, Sanitäranlagen
4 | Reithalle
ursprüngliche Nutzung: Reithalle/Reitbahn
geplante Nutzung: Veranstaltungen mit bis zu 600 Personen
5 | Stallmeisterhaus
ursprüngliche Nutzung: Stallmeister und Stallburschen
geplante Nutzung: Veranstaltungen mit bis zu 600 Personen
6 | Stutenstall
ursprüngliche Nutzung: Hauptgestütsstall/Mutterstutenstall
geplante Nutzung: Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Personen
6a | Rademacherschauer
ursprüngliche Nutzung: Werkstatt
geplante Nutzung: Neubau, Backstage, Nebenräume
7 | Baupferdestall
ursprüngliche Nutzung: Arbeitspferdestall, Wohnungen
geplante Nutzung: Beherbergung
8a | Viehaus
ursprüngliche Nutzung: Viehstall, derzeit Wohnbereich
geplante Nutzung: Beherbergung
8b | Viehaus
ursprüngliche Nutzung: Viehstall, derzeit Baubüro
geplante Nutzung: Gastronomie
8c | Hofladen-Café
ursprüngliche Nutzung: Kleintierstall
geplante Nutzung: Hofladen, Gastronomie, Biergarten
9 | Wagenremise
ursprüngliche Nutzung: Wagenremise
geplante Nutzung: Beherbergung
10 | Wirtschaftsgebäude
ursprüngliche Nutzung: Wirtschaftsgebäude, Stall, Wohnung
geplante Nutzung: Lager, Anlieferung, Haustechnik, Werkstatt Hausmeister
11 | Holländerei
ursprüngliche Nutzung: Holländerei/Molkerei
geplante Nutzung: Neubau, Beherbergung
12 | Spritzenhaus
ursprüngliche Nutzung: Feuerwehrschuppen
geplante Nutzung: Büro, Information und Kartenverkauf
12a | Schweinestall
ursprüngliche Nutzung: Schweinestall
geplante Nutzung: Neubau, Heizhaus, Wasserwerk, Trafo, Generator, Müll
13 | ehem. Scheune
ursprüngliche Nutzung: Heuscheune
geplante Nutzung: Neubau, Badehaus, Schwimmen, Sauna, Yoga
15 | ehem. Grotte
ursprüngliche Nutzung: Grotte
geplante Nutzung: Neubau, WC, Dusche, Ausschank
14 | Eingang zum Fliederweg
ursprüngliche Nutzung: Parkwiese
Nutzung: Neubau, Fledermausquartier
16 | ehem. Gartenhalle
ursprüngliche Nutzung: Gartenhalle, Pavillon
geplante Nutzung: Neubau, Grillplatz, Ausschank, Lager
17 | Scheune
ursprüngliche Nutzung: Stall, Scheune
geplante Nutzung: Beherbergung
18 | Försterhaus
ursprüngliche Nutzung: Wohnhaus des Gutsförsters
Nutzung: Mitarbeiterwohnung
Nutzungskonzept
Seit Juni 2017 ist die Schloss Broock GmbH & Co. KG Besitzer der denkmalgeschützten Gutsanlage. Die tragfähige Nutzung ist die Voraussetzung für die Sanierung und den langfristigen Erhalt der Anlage.
Broock wird zu einem nachhaltigen Zentrum für Tagungen, Kultur und Veranstaltungen unterschiedlicher Größenordnung ausgebaut und so zu einem zugkräftigen Motor für den regionalen Tourismus, von dem Alt Tellin und die umliegenden Gemeinden profitieren. Regionale Firmen werden am Aufbau beteiligt, über 50 feste Arbeitsplätze entstehen. Das kulturelle Angebot richtet sich an ein überregionales Publikum aus Berlin, Hamburg, den umliegenden Ballungsräumen, aus Polen und an die Besucher der Ostseebäder und der Mecklenburger Seenplatte. Broock soll ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Region und ein zentraler Anlaufpunkt für die Bewohner der Umgebung werden.
Die Genehmigungsfähigkeit des Nutzungskonzepts ist durch einen Bauvorbescheid bestätigt.
Die aktuelle Planung sieht ganzjährig Tagungen, Kongresse, Firmenveranstaltungen und Familienfeiern vor, und vorwiegend in den Sommermonaten Kulturveranstaltungen in unterschiedlichen Größenordnungen. Im Schloss entstehen Tagungs- und Veranstaltungsräume sowie die gastronomische Versorgung für bis zu 350 Besucher.
Der Komplex aus Marstall, Reithalle und Stutenstall wird für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Besuchern ausgebaut und sowohl für Tagungen als auch für Kulturveranstaltungen genutzt. Für Outdoor-Veranstaltungen können auf dem Hof und Im Park Bühnen installiert werden.
Im Schloss und in weiteren Hofgebäuden entstehen zahlreiche Gästezimmer und Teilflächen im Bereich des Parks können als temporärer Zeltplatz genutzt werden. Auch Stellplätze für Wohnmobile und Ladestationen für E-Mobilität sind vorgesehen.
Die notwendige Infrastruktur, Sanitäreinrichtungen, Verpflegungs- und Versorgungsstützpunkte sind Bestandteil der geplanten Investitionen. Künftigen Besuchern soll ermöglicht werden bequem und ohne PKW per Bahn anzureisen.
Das 2017 erworbene Bahnhofsgebäude in Sternfeld und der später erworbene ehem. Güterschuppen wurden denkmalgerecht saniert und im Juni 2026 als „Willkommensportal für die Region“ und „Sternsch(n)uppen“ eröffnet. Auf unser Betreiben hin erfolgte die Unterschutzstellung des Empfangsgebäudes inkl. Umfeld als Denkmal.
Bei größeren Veranstaltungen kann ein Shuttle-Service angeboten werden.
Für die Revitalisierung des Lenné-Parks wurde eine denkmalpflegerische Zielstellung erarbeitet und genehmigt. Der Park soll wieder als Lenné-Schöpfung erlebbar sein und gleichzeitig den vielfältigen neuen Anforderungen gerecht werden.
2019 konnten die restlichen noch privaten Hofgebäude sowie 4,3 ha angrenzendes Grünland hinzu erworben werden. Erstmals seit 1945 befinden sich alle Hofgebäude wieder in einer Hand. Die Projektfläche ist mittlerweile auf ca. 14 ha angewachsen – eine deutlich verbesserte Ausgangsbasis.
Die Baugenehmigung für den Ausbau des Schlossgebäudes liegt seit 2020 vor. Weitere Baugenehmigungen für den Neubau des Bettenhauses „Holländerei“, den Veranstaltungskomplex (Marstall, Reithalle, Stutenstall), den Baupferdestall, die Wagenremise sowie die Technik- und Heizzentrale liegen mittlerweile vor.
Mit den Baumaßnahmen am Schlossgebäude wurde 2018 im Rahmen der von Bund und Land geförderten Notsicherung begonnen. Die ersten sechs Abschnitte wurden erfolgreich beendet und der 7. Bauabschnitt der Notsicherung befindet sich in der Ausführung.
In Alt Tellin, Buchholz und Broock wurden weitere Grundstücke erworben. Hier sollen in den nächsten Jahren Wohnprojekte entwickelt werden.
Die Entwicklungen seit dem Angriffskrieg auf die Ukraine stellen nicht nur uns vor große Herausforderungen. Preissteigerungen im Baugewerbe, im Bereich der Energiekosten und die zunehmende Inflation zwingen uns fortwährend neu zu kalkulieren und Planungen zu überprüfen. Nach Klärung der künftig zu erwartenden Förderungen und der Finanzierung für weitere Abschnitte, werden die Um- und Ausbauarbeiten intensiviert. Für den Zeitraum bis zur Fertigstellung und der Betriebsaufnahme entwickeln wir Möglichkeiten für eine Phase der Zwischennutzung.
3D Modell des Herrenhauses



