Schloss Broock – Umnutzung zum Kultur- und Tagungszentrum

Lageplan Schloss & Gut Broock

Schlosshof und Lenné-Park | Outdoor-Veranstaltungen mit bis zu 6.000 Personen

  1. 1. Schloss
    Gastronomie, Beherbergung, Verwaltung, Ausstellung, Veranstaltungen mit bis zu 350 Personen

  2. 2. Marstall
    Gastronomie, Versorgung von Stutenstall und Reithalle, Veranstaltungen mit bis zu 400 Personen

  3. 3. Sattelkammer 
    Nebenräume, Sanitäranlagen

  1. 4. Reithalle
    Veranstaltungen mit bis zu 600 Personen
  2. 5. Stallmeisterhaus
    Nebenräume, Sanitäranlagen
  3. 6. Stutenstall
    Veranstaltungen mit bis zu 1.000 Personen
  4. 7. Baupferdestall
    Beherbergung
  1. 8. Viehhaus
    a) derzeit Baubüro, später Beherbergung
    b-c) Hofladen, Gastronomie, Beherbergung

  2. 9. Wagenremise
    Lager, Anlieferung

  3. 10. Wirtschaftsgebäude
    Haustechnik, Facilitymanagement

  4. 11. Holländerei (Molkerei)
    Neubau Beherbergung

  1. 12. Spritzenhaus / Feuerwehrschuppen

  2.         Büro, Information, Kartenverkauf
    a) Trafo, Generator, Entsorgung

  3. 13. ehem. Scheune
    Neubau Badehaus, Wellness & Sauna

  4. 14. am Fliederweg
    Neubau Fledermausquartier

  5. 15. ehem. Grotte
    Neubau WC, Dusche, Ausschank

  6. 16. ehem. Gartenhalle
    Neubau Grillplatz, Ausschank, Lager

3D Modell des Herrenhauses

 

Begeben Sie sich auf eine virtuelle Tour durch das Schloss

Nutzungskonzept

Seit Juni 2017 ist die Schloss Broock GmbH & Co. KG Besitzer der denkmalgeschützten Gutsanlage. Die tragfähige Nutzung ist die Voraussetzung für die Sanierung und den langfristigen Erhalt der Anlage.

Broock wird zu einem nachhaltigen Zentrum für Tagungen, Kultur und Veranstaltungen unterschiedlicher Größenordnung ausgebaut und so zu einem zugkräftigen Motor für den regionalen Tourismus, von dem Alt Tellin und die umliegenden Gemeinden profitieren. Regionale Firmen werden am Aufbau beteiligt, über 50 feste Arbeitsplätze entstehen. Das kulturelle Angebot richtet sich an ein überregionales Publikum aus Berlin, Hamburg, den umliegenden Ballungsräumen, aus Polen und an die Besucher der Ostseebäder und der Mecklenburger Seenplatte. Broock soll ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Region und ein zentraler Anlaufpunkt für die Bewohner der Umgebung werden. 

Die Genehmigungsfähigkeit des Nutzungskonzepts ist durch einen Bauvorbescheid bestätigt. 

 

Die aktuelle Planung sieht ganzjährig Tagungen mit 150 bis 300 Teilnehmern und vorwiegend in den Sommermonaten Kulturveranstaltungen mit 600 bis 6.000 Teilnehmern vor.  Für die größeren Veranstaltungen werden im Schlosshof und auf der großen Parkwiese vor der eindrucksvollen Kulisse des Stüler-Baus sowie auf der Koppel hinter der Reithalle Bühnen installiert. Im Schlossgebäude entstehen Tagungs- und  Veranstaltungsräume sowie gastronomische Versorgungsmöglichkeiten für bis zu 350 Besucher.  Der  Komplex aus Marstall, Reithalle und Stutenstall wird für Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Besuchern ausgebaut und sowohl für Tagungen als auch für Kulturveranstaltungen genutzt.

Im Dach des Schlossgebäudes entstehen Fremdenzimmer mit 70 Betten, in den Nebengebäuden Zimmer mit weiteren 200 Betten. Auf den ehem. Pferdekoppeln nördlich und südlich des Gutshofes, im alten Küchengarten und im Bereich der angrenzenden ehem. Kiesgrube „Kulturgut Freiland e.V.“ sollen bis zu 3.000 Personen zelten können.

 

Die notwendige Infrastruktur, Sanitäreinrichtungen, Verpflegungs- und Versorgungsstützpunkte sind Bestandteil der geplanten Investitionen. Künftigen Besuchern soll ermöglicht werden bequem und ohne PKW per Bahn anzureisen. Das kürzlich erworbene Bahnhofsgebäude in Sternfeld soll zum Empfangsgebäude für die Region und die Broock-Besucher werden. Bei Veranstaltungen wird  ein Shuttle-Service angeboten.

Im Bereich des ehem. Viehhauses (derzeit Baubüro/Wohnhaus) wird  eine separate Gastronomie mit Hofladen angesiedelt, die ganzjährig für Besucher aus der Region und Touristen geöffnet ist.

Für die Revitalisierung des Parks wurde eine denkmalpflegerische Zielstellung erarbeitet und genehmigt. Der Park soll wieder als Lenné-Schöpfung erlebbar sein und gleichzeitig den vielfältigen neuen Anforderungen gerecht werden.

2019 konnten die restlichen noch privaten Hofgebäude sowie 4,3 ha angrenzendes Grünland hinzu erworben werden. Erstmals seit 1945 befinden sich alle Hofgebäude wieder in einer Hand und die Projektfläche ist auf 13 ha gewachsen – eine deutlich verbesserte Ausgangsbasis.

Der Bauantrag für den Ausbau des Schlossgebäudes ist seit 2019 eingereicht. 2020 werden die  Bauanträge für alle weiteren Gebäude folgen. 

Mit den Baumaßnahmen am Schlossgebäude wurde im Rahmen der geförderten Notsicherung begonnen. Inzwischen befindet sich der 3. Bauabschnitt Notsicherung in der Vorbereitung.

Nach Erhalt der Baugenehmigungen und Klärung der Finanzierung für weitere Abschnitte werden die Um- und Ausbauarbeiten intensiviert und auf die Wirtschaftsgebäude und die Außenanlagen ausgedehnt.  Ab 2021 wird die Gutsanlage zu einer Großbaustelle. Der Betrieb soll 2024 aufgenommen werden.

Auch für das Empfangsgebäude des Bahnhofs Sternfeld liegt eine Baugenehmigung vor, mit der Deutschen Bahn werden Verhandlungen über Erweiterungsflächen geführt. Sobald die beantragten Fördermittel zur Verfügung stehen, beginnen die Baumaßnahmen.